Die Kriterien der Strafzumessung sind in den §§ 46 ff. StGB geregelt. Kommt kein Freispruch in Betracht, muss gegen den Verurteilten eine „gerechte Strafe“ verhängt werden. Auf welche Kriterien kommt es also an?
- die Beweggründe und Ziele des Täters
- die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille
- das Maß der Pflichtwidrigkeit
- die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat
- das Vorleben des Täters
- seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse
- das Verhalten nach der Tat
- Bemühungen des Täters, den Schaden wiedergutzumachen

Rechtsanwalt Achim UndenFachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht · Gartenstraße 35, 72764 Reutlingen